Infothek

Wasser Infothek Stichworte, Fragen und Antworten

Haben Sie Fragen rund um Mineralwasser? Wie natürlich ist Mineralwasser? Kann man auch zuviel trinken? Was heißt enteisent auf dem Etikett?
Die Stichworte bzw. Begriffe finden sich in alphabetischer Reihenfolge. Wählen Sie die Stichworte oder Begriffe aus, die Sie interessieren. Sie erhalten dann eine oder mehrere Fragen zu dem Begriff und die entsprechenden Antworten.

 

 

A

Abfüllung

Wo wird Mineralwasser abgefüllt?

Natürliches Mineralwasser muss direkt am Quellort abegefüllt werden und zwar unmittelbar in die für den Endverbraucher bestimmte Verpackung. Der Sicherheitsring am Kunststoffverschluss zeigt an, dass die Flasche original verschlossen ist.

Amtliche Anerkennung

Was ist die amtliche Anerkennung bei Mineralwasser?

Natürliches Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das einer amtlichen Anerkennung bedarf. Das amtliche Anerkennungsverfahren umfasst mehr als 200 Einzeluntersuchungen. Überprüft werden die geologischen, chemischen und hygienisch-mikrobiologischen Eigenschaften des Mineralwassers - wissenschaftlich und zuverlässig. Die Untersuchungen müssen erkennen lassen, dass das unterirdische Wasservorkommen vor Umweltverunreinigungen geschützt ist.

Analyse

Analyse für Brohler Mineralwasser. Auszug aus der vom Institut Romeis durchgeführten Analyse:

Calcium 0,08 g/l

Magnesium 0,08 g/l
Kalium 0,02 g/l
Natrium 0,36 g/l
Chlorid 0,20 g/ l
Sulfat 0,09 g/l
Hydrogencarbonat 1,22 g/l


 
Quelle: Institut Romeis

Artesische Quelle

Was ist eine artesische Quelle?

Eine artesische Quelle ist eine Wasserquelle, deren geschütze Wasservorkommen aus dem Erdinneren auf natürliche Weise an die Erdoberfläche treten. Das Wasser drückt sich aufgrund des hohen Drucks aus eigener Kraft nach oben und tritt aus einer natürlichen Öffnung an die Oberfläche. Durch die lange Fließdauer des Wassers im Erdinneren bleibt das Wasser sauber und frei von Schadstoffen.

 

 

Woher kommt die Bezeichnung "artesisch"?

Der Begriff "artesisch" geht zurück auf das 12. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde in der französischen Region Artois erstmals ein solcher artesischer Brunnen beschrieben.

 

 

Wie entsteht eine artesische Quelle?

Das Wasser einer artesischen Quelle sammelt sich über Jahrzente hinweg zwischen zwei wasserundurchlässigen Schichten im Erdinneren an. Die Austrittstelle einer artesischen Quelle befindet sich immer in einem Bereich, der tiefer liegt als der allgemeine Grundwasserspielgel. An solch einer Stelle ist der Druck so hoch, dass das Wasser aus eigener Kraft an die Erdoberfläche gelangen kann.

 

 

Haben artesische Quellen einen gesundheitlichen Vorteil?

Die lange Fließdauer des Wassers im Erdinneren hält das Wasser einer artesischen Quelle sauber und frei von Schadstoffen. Zudem reichern sich Mineralstoffe im Wasser an. Um welche Mineralstoffe es sich dabei handelt, bestimmt das Gestein, durch das das Wasser fließt. Bei Steinsieker sind es beispielsweise die Keuperschichten, die für den hohen Gehalt an natürlichen Calcium sorgen. Steinsieker Mineralwasser ist mit mehr als 620 mg Calcium pro Liter eines der calciumreichsten Mineralwässer Europas.

B

Bioverfügbarkeit

Was bedeutet Bioverfügbarkeit?

Die Bioverfügbarkeit sagt aus, wie viel der Organismus von einem im Nahrungsmittel enthaltenen Nährstoff aufnehmen kann. Im natürlichen Mineralwasser liegen die lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente, beispielsweise Calcium, in gelöster Form vor. Deshalb werden sie rasch ins Blut aufgenommen und stehen dem Organismus schnell zur Verfügung, d.h. sie sind besonders gut "bioverfügbar". Bei anderen Lebensmittel müssen die Mineralstoffe und Spurenelemte erst durch die Verdauung freigesetzt werden. Zudem können weitere Inhaltsstoffe in Lebensmitteln die Bioverfügbarkeit reduzieren.


Ist Calcium und Magnesium im Mineralwasser gut bioverfügbar?

In einer Studie wurde die Bioverfügbarkeit von Calcium und Magnesium im Mineralwasser und anderen Lebensmitteln untersucht. Mehr als 84% des Calciumgehalts und 92% des Magnesiumgehalts aus dem Mineralwasser stehen dem Körper zur Verfügung (siehe Tabelle). Mineralwasser ist damit ein Mineralstoffspender mit einer sehr hohen Bioverfügbarkeit.

Auch die Untersuchungsergebnisse von Prof. Dr. med. K. L. Resch, Institut für Balneologie Bad Elster, beweisen, dass Calcium aus Minerlawasser genauso gut bioverfügbar ist wie aus Milch. Damit eröffnet sich für alle, die eine Milchunverträglichkeit (Laktoseintoleranz oder Milcheiweißallergie) haben oder Kalorien sparen möchten, eine hervorragende Möglichkeit, Calcium in gelöster Form im Mineralwasser zu sich zu nehmen. Auch für Veganer, die auf Milch und Milchprodukte verzichten, ist ein calciumreiches Mineralwasser ein optimaler Nährstofflieferant.

 

Tab.: Bioverfügbarkeit von Calcium und Magnesium in untersuchten Lebensmitteln 

Nahrungsmittel

Calcium(%)

Magnesium(%)

Mineralwasser

82,2

92,0

Milch

79,9

89,3

Banane

38,3

29,0

Brot

08,3

11,1

Erbsen

16,8

20,2

Schinken

15,1

10,5

Quelle: Dr. C. Ekmekcioglu, Univ. Prof. W. Marktl, Abschlussbericht der Studie Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen aus natürlichen Mineralwässern, Wien, 1997

C

Calcium

Warum benötigt unser Körper Calcium?

Calcium ist der häufigste Mineralstoff im Körper des Menschen. Etwa 99% des Calciums sind in Verbindung mit Phosphor im Knochen gespeichert. Der restliche Anteil befindet sich in den Zähnen und weiteren Körpergeweben.

 

Calcium übernimmt wichtige Funktionen im Körper. Als wichtiger Knochenbestandteil gibt Calcium dem Skelett die notwendige Stabilität und Festigkeit. Daneben ist Calcium

  • ein wichtiger Faktor bei der Blutgerinnung
  • an der Signalübermittlung in der Zelle beteiligt und
  • von Bedeutung für die Reizweiterleitung im Nervensystem und in der Muskulatur.

Wie viel Calcium benötigt der Mensch?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen ab dem 19. Lebensjahr die Aufnahme von 1.000 mg Calcium pro Tag. Für Kinder und Jugendliche, die sich im Wachstum befinden, liegt die tägliche Zufuhrempfehlung bei bis zu 1.200 mg Calcium. Die folgende Tabelle zeigt die empfohlene Zufuhr an Calcium pro Tag für die verschiedenen Altersstufen:

 

Alter

Calcium (mg/Tag)

Kinder und Jugendliche

1 bis unter 4 Jahre

600

4 bis unter 7 Jahre

750

7 bis unter 10 Jahre

900

10 bis unter 13 Jahre

1.100

13 bis unter 15 Jahre

1.200

15 bis unter 19 Jahre

1.200

Erwachsene

19 bis unter 65 Jahre

1.000

65 Jahre und älter

1.000

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE; Hrsg.): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Bonn, 2017

 

Welche Funktionen übernimmt Calcium im Knochenstoffwechsel?

Der Mineralstoff Calcium ist ein wichtiger Baustein für unsere Knochen. Er sorgt dafür, dass sie hart und belastbar bleiben. Besonders wichtig ist es, bereits in jungen Jahren genügend Knochensubstanz aufzubauen. Bis etwa dem 30. Lebensjahr überwiegen die aufbauenden Prozesse im Knochen. Je mehr Knochenmasse angelegt wird, desto besser kann der Körper in späteren Jahren mit dem natürlichen Verlust umgehen. Wird dem Körper zu wenig Calcium zugeführt, mobilisiert er den Mineralstoff aus den Knochen. Im Alter kann die Entwicklung einer Osteoporose die Folge sein.

 

Wie kann ich meinen Calciumbedarf decken?

Um sich ausreichend mit Calcium zu versorgen, sind Milch und Milchprodukte sowie einige Gemüsearten wie Broccoli und Fenchel empfehlenswert. Daneben bieten sich auch calciumreiche Mineralwässer an. Steinsieker Mineralwasser liefert bis bereits 620 mg Calcium pro Liter. Mit zwei Flaschen Steinsieker lässt sich somit die Zufuhrempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) eines Erwachsenen decken. Ein weiteres Plus: Die Aufnahme von Calcium aus Mineralwasser ist sehr gut und mit der Bioverfügbarkeit aus Milch und Milchprodukten vergleichbar. Mit einem calciumreichen Mineralwasser lässt sich zudem die Calcium-Aufnahme gleichmäßig und einfach über den Tag verteilen. Dies erleichtert es dem Körper, höherer Mengen an Calcium aufzunehmen.

 

Was heißt "Calciumhaltiges Mineralwasser"?

Mineralwässer, deren Inhaltsstoffe bestimmte Schwellenwerte überschreiten, können eine Zusatzbezeichnung tragen. So werden Mineralwässer mit einem Wert von mehr als 150 mg Calcium pro Liter als calciumhaltig bezeichnet.

Steinsieker Mineralwasser liegt mit über 620 mg Calcium pro Liter deutlich höher.

 

Wie viel Calcium ist in Steinsieker Mineralwasser?

Steinsieker Mineralwasser versorgt den Körper mit über 620 mg Calcium pro Liter. Damit gehört Steinsieker Mineralwasser zu einem der calciumreichsten Mineralwässer Europas.

 

Kann man zu viel Calcium aufnehmen?

Über Lebensmittel und Getränke, die bei einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung aufgenommen werden, ist eine Überversorgung mit Calcium in der Regel nicht möglich. Die Gefahr einer Überdosierung besteht jedoch bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Wird hier langfristig zu viel Calcium aufgenommen, können sich Harnsteine bilden. Auch die Nierenfunktion kann beeinträchtigt werden. Von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gelten 2.500 mg Calcium pro Tag für Erwachsene als tolerierbar.

 

Was ist der Unterschied zwischen Calcium und Kalk?

Calcium ist der Mineralstoff und wird mit Ca abgekürzt, während Kalk Calciumcarbonat ist.

Chrom

Das Element Chrom – oder kurz: Cr - ist ein Element, das in der natürlichen Umwelt in unterschiedlichen Verbindungen vorkommt. So findet es sich beispielsweise in Gesteinen, Böden – aber auch in Pflanzen und Tieren. Dort kommt es in zwei Oxidationsstufen vor; entweder in dreiwertiger (Cr III) oder in sechswertiger Form (Cr VI).

Im menschlichen Körper hilft es als essentielles Spurenelement sowohl bei der Synthese von Proteinen als auch im Kohlenhydratstoffwechsel.

 

Chrom und der Mensch

Die Wirkungsweise und Funktionen für den menschlichen Körper sind abhängig von der Oxidationstufe, in der Chrom vorliegt:

Das dreiwertige Chrom (Cr III) spielt als Mikronährstoff eine wichtige Rolle im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. Ein erwachsener Mensch benötigt täglich etwa 0,5 bis 2 µg Chrom III. Schätzungen zufolge nimmt ein Mensch jedoch täglich im Durchschnitt 100 µg (100 Millionstel Gramm) des Metalls auf. Davon entfallen etwa 95 Prozent auf Lebensmittel vor allem wie Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse. Weiterhin können auch chromhaltige Küchengeräte, beispielsweise solche aus Edelstahl, zu einer Chromaufnahme führen.

Anders hingegen das Chrom VI, das in hohen Dosen als gesundheitsgefährdend eingestuft wird und über die Atemluft, aber auch über Hautkontakt den Körper schädigen kann. 

 

Chrom im Trinkwasser

Chrom ist natürlicher Bestandteil der Erdkruste. Durchfließt Wasser diese Gesteinsschichten, kann es das Metall lösen und in geringen Mengen aufnehmen. Dies gilt gleichermaßen für aus dem Grundwasser gewonnenes Trinkwasser, wie auch Mineralwasser, das aus gut geschützten Wasserspeichern stammt.

 

Chrom und Grenzwerte 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat aufgrund einer unzureichenden wissenschaftlichen Datenbasis für Chrom (gesamt) einen Grenzwert im Trinkwasser von vorläufig von 50 µg/l festgelegt. Dieser gilt für Trink- und natürliches Mineralwasser als gesetzlicher Höchstwert in Europa und somit auch in Deutschland.

Mithilfe eines Gutachtens, welches das Umweltbundesamt (UBA) 2012 zu diesem Thema erstellen ließ, empfiehlt es einen lebenslang akzeptablen Leitwert von 0,3 µg Chrom VI in einem Liter Trinkwasser. In einer Stellungnahme zum Gutachten heißt es: „Für das Verständnis des mit dem Gutachten vorgeschlagenen Wertes ist zu beachten, dass von wissenschaftlicher Seite derzeit kein „wahres“ Risiko und daher auch kein „wahrer“ Grenzwert ermittelt werden kann.“ 

Die übernationale Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) verzichtete nach einer Analyse vorliegender Daten und Studien auf die Festlegung eines Grenzwertes für Chrom VI im Trinkwasser, da die übliche Aufnahme kein gesundheitliches Risiko darstelle. Für den Chrom VI-Gehalt in Mineralwasser gibt es keine Empfehlung oder Festlegung einer wissenschaftlichen oder behördlichen Institution, denn die bisher bekannt gewordenen Ergebnisse geben dazu keinen Anlass.

 

Unser Fazit:

Steinsieker Mineralwasser liegt nach neutralen wissenschaftlichen Analysen deutlich unter dem vom Bundesamt ausgesprochenen Leitwert von 0,3 Mikrogramm pro Liter:  Qualität und Sicherheit, die Sie heute wie in Zukunft bedenkenlos täglich genießen können. 

D

Durst

Hand aufs Herz: Trinken Sie genug? Und vor allem das Richtige?

 

Machen Sie den Trink-Test!

Was trinken Sie täglich? Wasser, Tee, Milch, Säfte, Wein, Bier ...


Zum Frühstück ................ml
Vormittags .........................ml
Mittags ..................................ml
Nachmittags ......................ml
Abends ...................................ml
Summe ....................................ml


Kleines Glas = 175 ml
Großes Glas = 250 ml
Tasse = 150 ml
 
Empfehlung:

Es ist empfehlenswert, am Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter zu trinken. Bei Hitze, Sport, während der Schwangerschaft und bei anstrengender körperlicher Arbeit sollten Sie noch mehr trinken.

Vergleichen Sie bitte Ihr Testergebnis:

 

Weniger als 1 Liter
Trainieren Sie unbedingt Ihr Trinkverhalten. Alle körperlichen Funktionen und Ihre Leistungsfähigkeit sind auf Flüssigkeit angewiesen.

 

Zwischen 1 und 1,5 Liter
Überlegen Sie, wie und wann Sie noch mehr trinken können, um auf die empfohlene Menge zu kommen. Ihr Körper dankt es Ihnen.

 

1,5 bis 2,5 Liter
Gut ! Überprüfen Sie bitte nur, was Sie trinken. Nicht jedes Getränk ist ein idealer Durstlöscher. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Wasser.
 

Trinken, bevor der Durst kommt

Der Körper verliert Tag für Tag rund 2,5 Liter Flüssigkeit durch Atemluft, Schweiß, Harn und über den Stuhl. Diese Wasserverluste sollten Sie regelmäßig und vollständig ersetzen, damit Sie fit und gesund bleiben. Einen Teil davon erhalten wir über den Wassergehalt in Lebensmitteln, den größten Teil ersetzen wir über Getränke. Wichtig zu wissen ist: Erst wenn der Wassergehalt des Körpers um ca. 1% des Körpergwichts abgenommen hat (das sind zb. 0,8 Liter bei einem 80 kg schweren Menschen), fühlen wir uns durstig! Soweit sollte es erst gar nicht kommen. Daher lautet die Empfehlung, regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken. Denn Flüssigkeitsmangel führt rasch zu erheblichen gesundheitlichen Problemen.

 

Ernährungsexperten empfehlen allen Erwachsenen täglich 1,5 bis 2 Liter Getränke zu konsumieren, am besten Mineralwasser oder andere kalorienfreie Getränke, wie Kräuter- und Früchtetees und Saftschorlen. Kaffe und Tee können - in Maßen getrunken - ebenfalls ihre Flüssigkeitsaufnahme ergänzen.

 

Tipps, um auch ohne Durstgefühl ausreichend zu trinken:

•Warten Sie nicht, bis der Durst kommt, dann ist es schon zu spät. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, regelmäßig zu trinken!
•Messen Sie den Inhalt Ihres Glases einmal mit einem Messbecher nach. Dann wissen Sie Bescheid, wie viele Gläser Sie über den Tag verteilt überhaupt trinken müssen. Ein einmaliger Aufwand, der sich wirklich lohnt!
•Kontrollieren Sie einige Tage Ihre Trinkmenge: Zählen Sie am Abend zusammen, wie viel Sie am Tag getrunken haben!
•Üben Sie das Trinken: Schenken Sie sofort nach, wenn Sie Ihr Glas leer getrunken haben.
•Gewöhnen Sie sich daran, zu jedem Essen ein Glas Mineralwasser zu trinken!
 
 

E

Eisen

Was bedeutet enteisent ?

 

Oft enthalten Mineralwässer von Natur aus gelöstes Eisen, das bei Kontakt mit Luft - also beim Öffnen der Flasche - oxidiert und dabei als rot-bräunliche Flocken ausfällt. Das ist zwar für die Gesundheit völlig unbedenklich, sieht aber wenig appetitlich aus. Deshalb darf den Mineralwässern entsprechend der Mineral- und Tafelwasserverordnung das Eisen vor der Abfüllung entzogen werden. Der Begriff "enteisent" auf dem Etikett verweist auf dieses Verfahren und bedeutet, dass dem Mineralwasser Eisen entzogen wurde.

 

Wichtig: dieser Hinweis bedeutet also nicht, dass ein solches Mineralwasser dem Körper Eisen entzieht.

Ernährungsphysiologische Wirkung

Was bedeutet "ernährungsphysiologische Wirkung" bei Mineralwasser ?

Alle im Mineralwasser enthaltenen Mineralstoffe sind für ein optimales Funktionieren des Organismus notwendig. Mineralwasser liefert darüber hinaus die notwendige Flüssigkeit, die der Mensch täglich zu sich nehmen muss, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. 

Etikett

Welche Angaben enthält das Etikett ?

Die Mineralwasser- und Tafelwasserverordnung legt fest, welche Angaben auf einem Etikett gemacht werden müssen.

 

Auf dem Etikett finden sich folgende Informationen:
•1) die Verkehrsbezeichnung "natürliches Mineralwasser"
•2) Ort und Name der Quelle
•3) Auszug aus der Analyse der für das Mineralwasser charakteristischen Mineralstoffe und Spurenelemte sowie Name des unabhängigen Analyse-Instituts
•4) Namen des Brunnenbetriebes

•5) Füllmenge

•6) Mindesthaltbarkeitsdatum
Obwohl natürliches Mineralwasser nahezu unbegrenzt haltbar ist, verlangt der Gesetzgeber die Angabe eines Mindesthaltbarkeitsdatums. Meist ist es auf einen Zeitpunkt etwa 2 Jahre nach der Abfüllung datiert.

 

F

Flaschenkontrolle

Wie werden die Mehrwegflaschen kontrolliert ?

Der Steinsieker Brunnenbetrieb verwendet für die Kontrolle und Reinigung von Mehrwegflaschen Anlagen neuester Technologie. Die Maschinen sind mit einem Hochgeschwindigkeits-Erkennungssystem ausgerüstet, das Fremdstoffe in den Flaschen sicher identifiziert. Über elektronische Detektoren (Sniffer) der neuesten Technologie wird jede Mehrwegflasche kontrolliert. Die Sniffer besitzen ein Massen- sowie ein Farbspektrometer zum Erfassen feinster Restmengen. So wird systematisch kontrolliert, ob sich ausschließlich Flaschen im System befinden, die vorher nur mit Mineralwasser gefüllt waren. Alle Flaschen, in denen sich Spuren von fremden Stoffen wie z.B. Apfelsaft befinden oder die mechanische Beschädigungen aufweisen, werden aussortiert und dem Recycling zugeführt.

 

Der Steinsieker Brunnenbetrieb ist nach den Qualitätsvorschriften DIN ISO 14001 seit 1995 vom unabhängigen Institut Nis Zert zertifiziert. Dieses Qualitätszertifikat wird jedes Jahr überprüft. Darüber hinaus verfügt Steinsieker über ein Eigenkontrollsystem, das die Forderungen des HACCP-Konzeptes nach der Hygiene-Richtlinie der Lebensmittel-Hygiene-Verordnung erfüllt. Seit 2012 ist der Brunnenbetrieb nach IFS zertifiziert.

Flüssigkeitsbedarf

Warum braucht der Körper Flüssigkeit ?

Der menschliche Körper besteht je nach Alter und Geschlecht zu 50 bis 70% seines Gesamtgewichts aus Wasser. Das Wasser ist Bestandteil aller Körperzellen und übernimmt verschiedene Funktionen im Organismus. Er sorgt dafür, dass Stoffwechselprodukte abtransportiert und ausgeschieden werden. Von großer Bedeutung ist auch seine Funktion für die Regulation des Wärmehaushalts. 

 

Ohne Wasser läuft also in unserem Körper gar nichts!

Hunger kann der Mensch 30 bis 40 Tage überleben, aber 2 bis 4 Tage ohne Wasser. Deshalb ist unser Körper auch nicht tolerant, wenn ihm Wasser fehlt. Schon bei 2% Wasserverlust nimmt die Leistungsfähigkeit ab und bei 15 bis 20% ist der Mensch nicht mehr lebensfähig.

 

Täglich verliert der Körper rund 2,5 Liter Flüssigkeit, noch mehr bei Sport oder an heißen Sommertagen. Ausreichend und regelmäßig zu trinken, ist also lebenswichtig. Rund 1 Liter nehmen wir mit der Nahrung auf und 1,5 bis 2 Liter sollten wir täglich trinken. Dann ist gesichert, dass alle Körperfunktionen einwandfrei ablaufen, der Stoffwechsel auf Hochtouren arbeitet und die Organe, z. B. Niere, Leber und Magen, ihre Aufgaben erfüllen können. 

 

Gerade beim Sport verliert der Körper mit jedem Liter Schweiß lebenswichtige Flüssigkeit und Mineralstoff. Jedes Glas Mineralwasser hilft, Verluste auszugleichen.

Frische

Ist Mineralwasser immer frisch ?

 

Da Mineralwasser direkt am Quellort abgefüllt wird, ist es immer frisch. Zusätzlich sorgt vor allem die Kohlensäure im Mineralwasser für lang anhaltende Frische.
Es ist empfehlenswert, angebrochene bzw. offene Flaschen nicht länger als einen Tag stehen zu lassen.

G

Gesetzliche Regelungen

Welche gesetzlichen Regelungen gibt es für Mineralwasser?

Natürliche Mineralwässer unterliegen der deutschen und der europäischen Gesetzgebung.

  1. Die EU-Richtlinie über die Gewinnung von und den Handel mit natürlichem Mineralwasser präzisiert u.a. die Bestimmungen zu den Behandlungsverfahren sowie zur Etikettierung. So muss seit dem 28.10.1998 die Analyse auf dem Etikett stehen und die charakteristischen Bestandteile des jeweiligen Mineralwassers ausweisen.
  2. Die deutsche Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) muss sich an der EU-Richtlinie orientieren. Sie enthält u.a. Regelungen über Quellnamen und Quellnutzung, Nutzungsgenehmigungen, Abfüllungsmodalitäten und chemische sowie mikrobiologische Analysen.
  3. Allgemeine Verwaltungsvorschrift über die Anerkennung und Nutzungsgenehmigung von natürlichem Mineralwasser: Natürliches Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das eine amtliche Anerkennung erhält. Das amtliche Anerkennungsverfahren umfasst mehr als 200 Einzeluntersuchungen. Sie überprüfen die geologischen, chemischen und hygienisch- mikrobiologischen Eigenschaften des Mineralwassers wissenschaftlich und zuverlässig.
  4. Die Lebensmittel-Informations-Verordnung (LMIV) regelt die Kennzeichnung von Mineralwasser. So muss seit dem 28.10.1998 die Analyse auf dem Etikett stehen und die charakteristischen Bestandteile des jeweiligen Mineralwasser ausgewiesen werden.               Mineralwasser gehört zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln in Deutschland.

 
 

Gesundheitsfaktor Wasser

Was macht das Trinken von Mineralwasser so gesund?

Gesunde Ernährung hat nicht nur mit ausgewogener Essen zu tun, sondern auch mit richtigen Trinken. Mindestens 1,5 bis 2 Liter natürliches Flüssigkeit pro Tag sollten es sein. Mineralwasser als kalorienfreies Getränk ist hier besonders zu empfehlen. 

Hier sind wichtige Gründe auf einen Blick: Mineralwasser

  1. ist ein reines, unverfälschtes Naturprodukt.
  2. mit kontrollierter und garantierter Qualität.
  3. hat keine Kalorien.
  4. liefert lebenswichtige Flüssigkeit.
  5. hat einen natürlichen Gehalt an wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen.
  6. liefert Mineralstoffe und Spurenelemente mit hoher Bioverfügbarkeit

1. Mineralwasser ist ein reines, unverfälschtes Naturprodukt

Natürliches Mineralwasser ist ein reines Naturprodukt und kann nicht künstlich hergestellt werden. Es hat seinen Ursprung in einem unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen. Es muss direkt am Quellort abgefüllt werden, damit seine ursprüngliche Reinheit bis zum Verbraucher bewahrt wird. Mit der Bezeichnung "Natürliches Mineralwasser" wird betont, dass es sich um ein reines Naturprodukt handelt. Alle in ihm enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium und Magnesium, aber auch Kieselsäure, hat es bei seinen Weg durch unterirdische Gesteinsschichten - also natürlich - aufgenommen.

2. Mineralwasser mit kontrollierter und garantierter Qualität
Mineralwasser ist das einzige deutsche Lebensmittel, das eine amtliche Anerkennung erhält. Allein 200 Tests muss Mineralwasser bestehen, bevor es mit dem Prädikat "Natürliches Mineralwasser" in den Handel gebracht werden darf. Die amtliche Anerkennung wird von den Behörden erteilt, die auch später regelmäßig überprüfen, ob die Analysergebnisse unverändert sind. Auch die Mineralbrunnen selbst überprüfen in eigenen Labors und durch externe Institute ständig die einwandfreie Qualität ihrer Erzeugnisse. Mineralwasser gehört damit zu den bestkontrollierten Lebensmitteln in Deutschland.

3. Mineralwasser hat keine Kalorien
Mit Mineralwasser lässt sich der tägliche Flüssigkeitsbedarf ganz ohne Kalorien decken.
4. Mineralwasser liefert lebenswichtige Flüssigkeit
Die etwa 13 Milliarden Zellen des Körpers brauchen Wasser. Wasser ist an allen Vorgängen im Organismus beteiligt. Es sorgt dafür, dass Stoffwechselprodukte abtransportiert und ausgeschieden werden. Wasserverluste führen beim Menschen sehr schnell zu Leistungseinbußen. Ernährungsexperten empfehlen eine Flüssigkeitsmenge von täglich 1,5 bis 2 Liter in Form von Getränken, damit die Flüssigkeitsbilanz insgesamt ausgeglichen ist. Dazu gehören vor allem Mineralwasser, aber auch Früchte- oder Kräutertees sowie Saftschorlen. In Maßen verbessern auch Kaffee und Tee die Flüssigkeitsbilanz. Nicht mitgerechnet werden bei dieser Flüssigkeitsbilanz Milch und Milchmixgetränke (sind Nahrungsmittel) sowie Alkohol.
Durst ist übrigens ein Spät-Zeichen: Tritt ein Durstgefühl auf, ist es ein Signal dafür, dass der Organismus bereits unter einem Flüssigkeitsmangel leidet. Daher gilt die Empfehlung, regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken.

5. Mineralwasser hat einen natürlichen Gehalt an wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen
Jeder Mensch scheidet mit der Körperflüssigkeit auch Mineralstoffe wie Natrium, Calcium oder Magnesium aus die mit der Nahrung sowie Getränke wieder zugeführt werden müssen. Mineralstoffe und Spurenelemente sind lebenswichtige Stoffe, die der menschliche Organismus selbst nicht herstellen kann. Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels und für die Regulation des Wasserhaushalts.
6. Mineralwasser liefert Mineralstoffe und Spurenelemente mit einer hohen Bioverfügbarkeit
Im natürlichen Mineralwasser liegen Mineralstoffe und Spurenelemente in gelöster Form vor und können daher besonders gut vom Organismus aufgenommen werden.
 
 

H

Haltbarkeit

Wie lange ist Mineralwasser haltbar?

Natürliches Mineralwasser lässt sich nahezu unbegrenzt lange lagern, wenn die Flaschen original verschlossen bleiben. Die natürliche Reinheit ebenso wie die hygienische Abfüllung sind für die lang anhaltende Frische ausschlaggebend. Das EU-Recht schreibt jedoch für alle Lebensmittel die Angabe eines Mindesthaltbarkeitsdatums vor. Deshalb steht seit 1992 auch auf den Etiketten für Mineralwasser ein solches Datum. Das Mindeshaltbarkeitsdatum ist in der Regel meist ein Termin ein bis zwei Jahre nach dem Abfüllmonat. Selbst wenn diese Frist abgelaufen ist, kann man das Wasser konsumieren, wenn der Sicherungsring am Verschluss unversehrt sind.  


Wie lange ist Mineralwasser in der angebrochenen Flasche haltbar?

Ist die Mineralwasserflasche angebrochen, empfiehlt es sich, sie innerhalb von etwa 1-2 Tagen zu verbrauchen. Im Sommer, bei sehr heißen Temperaturen, sollte die angebrochene Flasche auch besser im Kühlschrank aufbewahrt werden.

 
 

Hydrogencarbonat

Was ist Hydrogencarbonat und welche Funktion hat es?

Mineralwasser enthält Hydrogencarbonat - auch bekannt als Bikarbonat. Das Salz der Kohlensäure ist ein natürlicher Bestandteil in Mineralwasser und zeichnet sich durch eine säureneutralisierende Wirkung aus.

I

Industrielle Herstellung

Kann man Mineralwasser industriell herstellen?

Eine industrielle Herstellung von Mineralwasser ist nicht möglich. Mineralwasser ist ein reines Naturprodukt, das in einem langen Prozess - viele Jahrezente, oft Jahrhunderte - entsteht und sich vor allem durch seine ursprüngliche Reinheit auszeichnet. Um die Reinheit des Mineralwassers bis zum Verbraucher zu bewahren, muss natürliches Mineralwasser direkt am Quellort abgefüllt werden und zwar in die für den Endverbraucher bestimmte Verpackung. Ein Transport in Tanks oder Lagern ist gesetzlich untersagt.

J

Joggen

Warum ist es so wichtig, beim Joggen ausreichend zu trinken?

Ausreichendes und richtiges Trinken ist beim Sport das A und 0. Wer Sport treibt, schwitzt. Bei mittlerer Sportintensität verliert der Körper etwa 0,5 bis 1 Liter Schweiß pro Stunde. Schon ein Flüssigkeitsverlust von 2% führt nachweislich bereits zu einem Leistungsabfall von 10%. Mit dem Schweiß gehen dem Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wichtige Mineralstoffe, wie Natrium, Chlorid, Kalium und Magnesium verloren. Diese müssen unbedingt wieder rasch ersetzt werden. Mineralwasser ist hierzu das perfekte Getränk.

 

Mineralwasser versorgt den Organismus nicht nur mit wervollen Mineralstoffen, sondern ist auch noch viel preiswerter als teure Sportgetränke. Mineralwasser ist zudem ein natürliches Lebensmittel, dem keine Zusätze wie Farb- oder Aromastoffe sowie Zucker oder andere Süßungsmittel zugesetzt werden. Wird Mineralwasser mit Fruchtsaft, z.B. Apfelsaft gemischt, so liefert dieses Mixgetränk nicht nur Flüssigkeit und wertvolle Mineralstoffe, sondern auch rasch verfügbare Kohlenhydrate, die die Leistung steigern. Hier eignet sich auch die vegane Steinsieker Apfelschorle.
 
 

K

Keime

Gibt es Keime im Mineralwasser ?

 

Wie alle Naturprodukte ist Mineralwasser nicht keimfrei, sondern besitzt eine quelleigene Mikroflora, die natürlichen Schwankungen unterliegt. Aus diesem Grund können in einzelnen Flaschen natürliche Wasserkeime auftreten. Wichtig ist, dass es sich bei den natürlichen Wasserkeimen nicht um krankheitserregende Keime handelt, sondern um Keime, die gesundheitlich völlig unbedenklich sind.

Kieselsäure

Was bewirkt die Kieselsäure?

Kieselsäure ist eine chemische Verbindung mit Silizium als wesentlichen Bestandteil. Als Spurenelement unterstützt Kieselsäure die Bildung von Kollagen und Elastin, wichtige Bestandteile des Bindegewebes, sowie den Aufbau von Knorpelgewebe und fördert das Wachstum von Haaren und Nägeln. Studien sprechen dafür, dass Kieselsäure auch einen positiven Einfluss auf die Knochengesundheit sowie das Auftreten einer Alzheimer-Erkrankung hat.

 

Bisher gibt es noch keine Empfehlung zur täglichen Zufuhrmenge an Kieselsäure.

Ernährungswissenschaftler schätzen den Bedarf auf 10 bis 25 mg pro Tag und raten dazu, regelmäßig Kieselsäure über die Nahrung sowie Getränke aufzunehmen. Neben Gemüse und Obst ist Steinsieker Mineralwässer eine gute Quelle für Kieselsäure, das mehr als 30 mg pro Liter enthält.

Kohlensäure

Woher kommt die Kohlensäure?

Kohlensäure ist das in Mineralwasser gelöste Kohlendioxid (CO2). Dies befindet sich in tieferen Erdschichten. Auf dem Weg an die Erdoberfläche reicht sich das Wasser mit dem Kohlendioxid an. Kohlensäure sorgt im Mineralwasser für eine natürliche Frische und prägt auch seinen typischen Geschmack.

 
Wie wirkt Kohlensäure auf den Magen?

Kohlensäure zeigt ihre erste Wirkung breits im Mund. Hier regt sie die Durchblutung der Mundschleimhaut an und fördert die Speichelproduktion. Auch auf ihrem weiteren Weg durch den Magen-Darm-Trakt fördert Kohlensäure die Verdauung. Im Magen bewirkt Kohlensäure einen leichten Dehnungsreiz und aktiviert die Magen-Bewegung. Das Essen liegt nocht so lange im Magen und die Verdauung kommt besser in Schwung. 

 

Wer viel Wasser trinkt, hat es auch leichter auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht. Dies zeigen Auswertungen der Charité Berlin. Hier darf durchaus auch Kohlensäure enthalten sein. Professor René Scuk von der Universität Halle bestätigt, dass Kohlensäure im Mineralwasser nicht dick machen.  

 

Ist es gesünder, Mineralwasser mit viel oder wenig Kohlensäure zu trinken?

Die Wahl des Mineralwassers - ob mit oder ohne Kohlensäure - ist vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks. Bei Personen, die die Kohlensäure vielleicht nicht so gut vertragen empfiehlt sich ein Mineralwasser mit weniger oder ohne Kohlensäure, was sich in Bezeichnungen wie "Medium" oder "Stille Quelle" ausdrückt, z.B. "Steinsieker Medium" mit wenig Kohlensäure oder "Steinsieker Naturell" ohne Kohlensäure.

Generell ist in Deutschland ein Trend zu diesen Medium-Varianten mit einem milden Kohlensäuregehalt von 2 bis 4 g/l festzustellen.
 
 

Kontrolle

Wie bzw. wie oft wird Mineralwasser kontrolliert ?

 

Mineralwasser unterliegt regelmäßigen Kontrolluntersuchungen. Mehr als 200 kontinuierlich durchgeführte Einzeluntersuchungen im Rahmen der Mineral-wasserverordnung bürgen für die Qualität von natürlichem Mineralwasser. Die Analysen werden in betriebseigenen Labors, durch externe unabhängige Institute sowie durch die behördliche Lebensmittelüberwachung durchgeführt.
Der Brohler Mineral- und Heilbrunnen betreibt für sein Steinsieker Mineralwasser ein aktives Qualitätsmanagement und ist nach DIN EN ISO 9001 und 14001 zertifiziert.  
 
Wird Leitungswasser besser kontrolliert als Mineralwasser ?

 

Leitungswasser und Mineralwasser unterliegen verschiedenen Rechtsvorschriften und Qualitätsanforderungen.
Natürliches Mineralwasser muss schon in der erforderlichen Qualität aus der Erde kommen. Leitungswasser ist aufbereitetes Wasser und stammt aus Rohwasser unterschiedlicher Qualität. Leitungswasser muss bei Abgabe an den Verbraucher die Qualitätsanforderungen an ein Trinkwasser erfüllen. Mineralwasser wird häufiger kontrolliert als Leitungswasser. Mikrobiologische Kontrollen bei Mineralwasser finden alle 50 Tausend Liter, bei Leitungswasser nur alle 15-30 Millionen Liter statt.
 
 

L

Laktoseintoleranz

Was versteht man unter Laktoseintoleranz?

Laktose ist der lateinische Begriff für Milch = "lac" und der chemischen Endung für Zucker = "ose". Laktose ist also der Zucker (Kohlenydrat) der Milch, der Milchzucker. Um die Laktose verwerten zu können, muss das Verdauungsenzym Laktase den Milchzucker in die beiden Zuckerbestandteile Galaktose und Glukose aufspalten. Fehlt dieses Enzym ganz oder ist in zu geringer Menge vorhanden, kann die Laktose im Dünndarm nicht aufgespalten werden. Der unverdaute Milchzucker gelangt in den Dickdarm und wird hier von den Dickdarmbakterien vergoren. Bei dieser Verstoffwechselung bilden sich Milchsäure (Laktat) und Gase (Methan und Wasserstoff). Symtome sind Blähungen, Durchfälle, Koliken und Völlegefühl. Laktoseintoleranz heißt also, dass der Körper keinen Milchzucker toleriert, weil ihm das Enzym Laktase ganz oder teilweise fehlt.

 

Für Personen mit Laktoseintoleranz bietet ein calciumreiches Mineralwasser wie Steinsieker eine gute Alternative, um eine ausreichende Versorgung mit dem Mineralstoff Calcium zu gewährleisten.

Leitungswasser

Wie unterscheiden sich Mineralwasser und Leitungswasser?

Leitungswasser (Trinkwasser), das in Deutschland zu zwei Dritteln aus Grundwasser und einem Drittel aus Oberflächenwasser wie Flüsse oder Seen stammt, wird mit Hilfe verschiedener spezieller Verfahren und chemischer Zusatzstoffe aufbereitet. Bei der Aufbereitung von Rohwasser zu Trinkwasser sind rund 50 chemische Zusatzstoffe zugelassen, u. a. Chlor, Chlordioxid, Salzsäure und Schwefelsäure. Nach der Aufbereitung dürfen viele dieser chemischen Zusatzstoffe innerhalb bestimmter Grenzwerte weiterhin im Leitungswasser vorhanden sein.

Die Versorger garantieren eine entsprechende Trinkwasserqualität nur bis zum Übergabepunkt und damit bis zur Wasseruhr. Bevor es aus dem Wasserhahn kommt, durchfließt es die Rohrleitungen im Privathaushalt. Qualitätsschwanknungen und auch Verunreinigungen können daher nicht ausgeschlossen werden, insbesondere älteren Kupfer- oder Bleirohren. Auch ein Wassersprudler, der das Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt, ändert an der Qualität des Trinkwassers nichts.


Mineralwasser muss direkt am Quellort abgefüllt werden. Es muss breits beim Austritt aus der Quelle mikorbiologisch und chemisch einwandfrei sein und garantiert somit ursprüngliche Reinheit. Erlaubt sind nur wenige Behandlungsverfahren, z. B. die Entfernung des natürlich vorkommenden Eisens oder der Zusatz von Kohlensäure.

 

Aufgrund ihres Gehalts an lebenswichtigen Mineralstoffen weisen alle deutschen Mineralwässer günstige Wirkungen auf den menschlichen Organismus nach. Beim Leitungswasser, das der Trinkwasserverordnung unterliegt, lautet der Leitsatz, dass es die menschliche Gesundheit nicht schädigen darf.
 
Wie ist die Qualität von Leitungswasser?

Die Wasserwerke untersuchen regelmäßig - entsprechend der Trinkwasserverordnung - die Qualität ihres Wassers. Diese Kontrollen sollen gewährleisten, dass das Trinken von Leitungswasser für die Gesundheit unbedenklich ist. Die Wasserwerke sind für die Qualität des Wassers jedoch nur bis zum Übergabepunkt, d.h. bis zur Wasseruhr, verantwortlich. Je nach Alter und Qualität der Hausinstallation kann Leitungswasser somit auf der letzten Etappe zum Verbraucher Spuren von Blei, Kupfer oder anderen Metallen enthalten.  

 

Sind im Leitungswasser Mineralstoffe enthalten?

Die Mineralstoffe, die im Leitungswasser vorhanden sind, sind prinzipiell zu vernachlässigen.  

 

Wird Leitungswasser besser kontrolliert als Mineralwasser?

Leitungswasser und Mineralwasser unterliegen verschiedenen Rechtsvorschriften und Qualitätsanforderungen. Die Qualität des Trinkwassers wird durch die Trinkwasserverordnung geregelt, für Mineralwasser gilt die Mineral- und Tafelwasserverordnung.

 

Natürliches Mineralwasser muss schon in der erforderlichen Qualität aus der Erde kommen. Leitungswasser muss bei Abgabe an den Verbraucher die Qualitätsanforderungen an ein Trinkwasser erfüllen. Mineralwasser wird häufiger kontrolliert als Leitungswasser. Mikrobiologische Kontrollen bei Mineralwasser finden alle 50.000 Liter, bei Leitungswasser nur alle 15 bis 30 Millionen Liter statt.
 
 

M

Magnesium

Wozu benötigt unser Körper Magnesium?

Magnesium spielt besonders bei sportlich aktiven Menschen eine wichtige Rolle. Denn es trägt zum Energiestoffwechsel und einer gesunden Muskelfunktion bei. Doch Magnesium hält nicht nur den Körper, sondern auch den Kopf topfit: Es unterstützt zusätzlich die Funktion des Nervensystems. Als magnesiumhaltig gelten Mineralwässer mit mindestens 50 mg Magnesium pro Liter.

Mehrweg

Was heißt eigentlich Mehrweg ?

 

Mehrweg ist das clevere System für Getränke. Eine Mehrwegflasche aus Glas wird bis zu 50-mal und eine Mehrwegflasche aus PET bis zu 25-mal wiederbefüllt. Ein Kasten mit 20 Mehrwegflaschen aus Glas ist -bei gleichem Volumen - das Äquivalent für 1.000 Einweg-flaschen. Umweltfreundlich heißt, durch die Wiederbefüllung muss weniger Abfall entsorgt und recycelt werden. Wiederbefüllbare Mehrwegflaschen sind die umweltfreundlichsten Getränkeverpackungen. Im Unterschied zur Bepfandung bei Einweg ist Mehrwegpfand sinnvoll. Pfand bei Mehrweg ist echtes Pfand, weil damit garantiert ist, dass die Flasche zum Wiederbefüllen im Kreislauf bleibt. Das Pfand bei Einweg wird dagegen zum Zerschreddern der Flasche genutzt. Das Mehrwegpfand beträgt 15 Cent bei Mineralwasser.  

 
Was sagt das Mehrweg-Zeichen ?

 

Das Mehrweg-Zeichen garantiert, dass die Flasche zu dem umweltfreundlichen Mehrwegsystem gehört. Das Zeichen befindet sich auf dem Flaschenetikett von Steinsieker Mineralwasser. Steinsieker unterstützt die Aktivitäten des Arbeitskrei-ses Mehrweg. Partner des Arbeitskreises Mehrweg sind u.a. die Deutsche Umwelthilfe e.V. und NABU, der Naturschutzbund Deutschland e.V.. Weitere Informationen zu Mehrweg finden sich unter

www.mehrweg.org
 
 

Mehrwegflaschen

Wie werden die Mehrwegflaschen kontrolliert ?

 

Der Steinsieker Brunnenbetrieb verwendet für die Kontrolle und Reinigung von Mehrwegflaschen Anlagen neuester Technologie. Die Maschinen sind mit einem Hochgeschwindigkeits-Erkennungssystem ausgerüstet, das Fremdstoffe in wiederbefüllbaren Behältern sicher identifiziert. Über elektronische Detektoren (Sniffer) der neuesten Technologie wird jede Mehrwegflasche kontrolliert. Die Sniffer besitzen ein Massen- sowie ein Farbspektrometer zum Erfassen feinster Restmengen. So wird systematisch kontrolliert, ob sich ausschließlich Flaschen im System befinden, die vorher nur mit Mineralwasser gefüllt waren. Alle Flaschen, in denen sich Spuren von fremden Stoffen wie z.B. Apfelsaft befinden oder die mechanische Beschädigungen aufweisen, werden aussortiert und dem Recycling zugeführt. Der Steinsieker Brunnenbetrieb ist nach den Qualitätsvorschriften DIN ISO 14001 seit 1995 vom unabhängigen Institut Nis Zert zertifiziert. Dieses Qualitätszertifikat wird jedes Jahr überprüft. Darüber hinaus verfügt Steinsieker über ein Eigenkontrollsystem, das die Forderungen des HACCP-Konzeptes nach der Hygiene-Richtlinie der Lebensmittel-Hygiene-Verordnung erfüllt.

Mikrobiologie

Gibt es Keime im Mineralwasser ?

 

Wie alle Naturprodukte ist Mineralwasser nicht keimfrei, sondern besitzt eine quelleigene Mikroflora, die natürlichen Schwankungen unterliegt. Aus diesem Grund können in einzelnen Flaschen natürliche Wasserkeime auftreten. Wichtig ist, dass es sich bei den natürlichen Wasserkeimen nicht um krankheitserregende Keime handelt, sondern um Keime, die gesundheitlich völlig unbedenklich sind.  

 
Wie wird die mikrobiologische Qualität von Mineralwasser untersucht ?

 

Die mikrobiologische Qualität von Mineralwasser wird in einem engmaschigen Netz von Untersuchungen kontrolliert, und zwar durch


- unser betriebseigenes Labor

 

- externe, unabhängige Institute, das ist in unserem Fall das Institut Romeis

 

- die behördliche Lebensmittelüberwachung.

 

Steinsieker führt die Untersuchungen entsprechend der Mineral- und Tafelwasserverordnung durch und zusätzlich nach den Empfehlungen des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen.
 
 

Mineral- und Tafelwasserverordnung

Was steht in der Mineral- und Tafelwasserverordnung ?

 

Die Verordnung über Natürliches Mineralwasser, Quellwasser und Tafelwasser (Mineral- und Tafelwasserverordnung, MTVO) aus dem Jahr 1984 legt fest, welches Wasser sich Natürliches Mineralwasser nennen darf. Ebenso sind in ihr die Behandlungsverfahren, Abfüllung, Verpackung, Analyse und Kennzeichnung von Mineralwasser geregelt.

Mineralstoffe

Wozu sind Mineralstoffe gut?

Mineralstoffe sind lebensnotwendige Stoffe, die der Körper für seine Körperfunktionen braucht, die er aber selbst nicht herstellen kann. Um gesund und leistungsfähig zu bleiben, müssen Mineralstoffe über die Nahrung und über Getränke aufgenommen werden.

Zu den Mineralstoffen zählen Calcium, Chlorid, Magnesium, Natrium, Kalium und Phosphor.
Ein erwachsener Mensch hat etwa 4 kg Mineralstoffe in sich, wobei etwa kg auf Calcium entfällt.

Mineralwassersorten

Welche Sorten oder Typen von Mineralwasser gibt es ?

 

Die besonderen Kennzeichen von natürlichem Mineralwasser sind:
•aus unterirdischen Wasservorkommen
•von ursprünglicher Reinheit
•ernährungsphysiologisch wirksam
•natürlicher Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen
•am Quellort abgefüllt
•amtlich anerkannt
•kontrollierte Qualität


Mineralwasser ist ein reines Naturprodukt und kann nicht industriell hergestellt werden. Allein 200 Tests muss Mineralwasser bestehen, bevor es in den Handel gebracht werden darf. Es ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das amtlich anerkannt werden muss und gehört zu den bestkontrollierten Lebensmitteln.

 

Um die Natürlichkeit von Mineralwasser zu schützen, sind nur folgende Behandlungsverfahren erlaubt:


•Entzug von Eisen (= enteisent) und Schwefel
•aus optischen und geschmacklichen Gründen
•Entzug oder Zusatz von Kohlensäure.


 Die Sorten oder Typen von Mineralwasser können nach folgenden Kriterien unterschieden werden:

 

•Einteilung nach durchlaufener Gesteinsart
•Einteilung nach dem Kohlensäuregehalt z.B. "Medium" oder "Stille Quelle", "Classic" und "Naturell"
•Einteilung nach der Zusatzbezeichnung z.B. "Calciumhaltig", "Magnesiumhaltig"


Einteilung nach durchlaufener Gesteinsart

 

Jedes Mineralwasser hat seinen eigenen, unverwechselbaren Geschmack, je nachdem welche Boden- und Gesteinsarten es durchlaufen hat.
Man unterscheidet vier Haupttypen:


•Chlorid-Wässer entstehen, wenn das Mineralwasser Salzgestein durchlaufen hat
•Sulfat-Wässer entstehen, wenn das Mineralwasser Gipsgestein durchlaufen hat
•Hydrogencarbonat-Wässer entstehen, wenn das Mineralwasser Kalkgestein durchlaufen hat
•Säuerlinge weisen einen Gehalt an natürlichem Kohlendioxid von mehr als 250 mg pro Liter auf.


Daneben gibt es eine ganze Reihe von Mischformen.

 

Einteilung nach dem Kohlensäuregehalt

 

Stille Quelle, Medium, stilles Mineralwasser und "ohne Kohlensäure"
Die Bezeichnung "Stille Quelle" oder "Stilles Mineralwasser" oder "Medium" bezieht sich nur auf den geringeren Gehalt an Kohlensäure: er liegt zwischen 4 und 5,5 Gramm pro Liter.
"Still" oder "Medium" bedeutet, dass das Mineralwasser nicht sprudelt, sondern still vor sich hin perlt. Die klassischen Varianten haben ca. 7 Gramm Kohlensäuregehalt je Liter.
Kohlensäurefreie Mineralwässer werden meist mit der Bezeichnung "ohne Kohlensäure" oder "Naturell" deklariert.
Der Gehalt an Mineralstoffen ist bei den klassischen oder sprudelnden bzw. stillen Varianten immer identisch.

 

Mineralwasserart

Kohlensäuregehalt je Liter

Kohlensäure

weniger als 1 Gramm

Kohlensäurereduziert

4 - 5,5 Gramm

Klassisch

ca. 7 Gramm


Einteilung nach der Zusatzbezeichnung

 

Mineralwässer, deren Inhaltsstoffe bestimmte Schwellenwerte überschreiten, können diese auf dem Etikett mit festgelegten Bezeichnungen aufführen.

 

Beispiele:

 

Mineralstoffe

Zusatzhinweis

Werte für den Mineralstoffgehalt

Calcium

Calciumhaltig

mehr als 150 Milligramm pro Liter

Magnesium

Magnesiumhaltig

mehr als 50 Milligramm pro Liter 

Natrium

geeignet für natriumarme Ernährung

weniger als 20 Milligramm pro Liter

Sulfat

Sulfathaltig

mehr als 200 Milligramm pro Liter


Warum soll ich überhaupt Mineralwasser trinken ?

 

Es gibt viele Gründe, die für Mineralwasser als optimalen Flüssigkeitslieferanten sprechen:


•ein reines, unverfälschtes Naturprodukt
Natürliches Mineralwasser ist ein reines Naturprodukt und kann nicht künstlich hergestellt werden. Es hat seinen Ursprung in einem unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen.
Es muss direkt am Quellort abgefüllt werden, damit seine ursprüngliche Reinheit bis zum Verbraucher bewahrt wird.
Mit der Bezeichnung "Natürliches Mineralwasser" wird betont, dass es sich um ein reines Naturprodukt handelt. Alle in ihm enthaltenen Mineralien und Spurenelemente hat es bei seinen Weg durch unterirdische Gesteinsschichten - also natürlich - aufgenommen.
•kontrollierte und garantierte Qualität
Es ist das einzige deutsche Lebensmittel, das einer amtlichen Anerkennung bedarf. Allein 200 Tests muss Mineralwasser bestehen, bevor es als natürliches Mineralwasser in den Handel gebracht werden darf.
Die amtliche Anerkennung wird von den Behörden erteilt, die auch später regelmäßig überprüfen, ob die Analysergebnisse unverändert sind. Auch die Mineralbrunnen selbst überprüfen in eigenen Labors und durch externe Institute ständig die einwandfreie Qualität ihrer Erzeugnisse. Mineralwasser gehört damit zu den bestkontrollierten Lebensmitteln in Deutschland.
•hat keine Kalorien
Mineralwasser trinken ist ein einfaches Mittel, täglich viele Kalorien zu sparen.
•hat keine Reizstoffe
Mineralwasser belastet den Organismus nicht und enthält keinerlei Reizstoffe.
•liefert lebenswichtige Flüssigkeit
Die etwa dreizehn Milliarden Zellen unseres Körpers brauchen Wasser. Wasser ist Lösungs- und Transportmittel und somit an allen Vorgängen im Organismus beteiligt. Es sorgt dafür, dass Stoffwechselprodukte abtransportiert und ausgeschieden werden.
Unser Körper ist überhaupt nicht tolerant, wenn ihm Wasser fehlt. Nur regelmäßiges Trinken ermöglicht es, alle Körperfunktionen aufrecht zu erhalten.
Ernährungsexperten empfehlen deshalb, dass der Mensch täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit in Form von Getränken zu sich nehmen muss, damit die Flüssigkeitsbilanz insgesamt ausgeglichen ist.
Dazu gehören vor allem Mineralwasser, aber auch Früchte- oder Kräutertees.
Nicht mitgerechnet werden bei dieser Flüssigkeitsbilanz Milch und Milchmixgetränke (sind Nahrungsmittel) und Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol (entziehen dem Körper Flüssigkeit).

 

Durst ist übrigens ein Spät-Zeichen: Tritt ein Durstgefühl auf, ist es ein Signal dafür, dass der Organismus bereits unter einem Flüssigkeitsmangel leidet.
•natürlicher Gehalt an wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen
Jeder Mensch scheidet mit der Körperflüssigkeit auch Mineralstoffe aus, die wieder zugeführt werden müssen.
Mineralstoffe und Spurenelemente sind lebenswichtige Stoffe, die der menschliche Organismus selbst nicht herstellen kann. Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels und für die Regulation des Wasserhaushalts.
Sie müssen täglich mit der Nahrung dem Körper wieder zugeführt werden.
•hohe Bioverfügbarkeit
Im natürlichen Mineralwasser liegen die Mineralstoffe und Spurenelemente in gelöster Form vor und können daher besonders gut vom Organismus aufgenommen werden.

 
Ist Mineralwasser immer frisch ?

 

Da Mineralwasser direkt am Quellort abgefüllt wird, ist es immer frisch. Zusätzlich sorgt vor allem die Kohlensäure im Mineralwasser für lang anhaltende Frische. Es ist empfehlenswert, angebrochene bzw. offene Flaschen nicht länger als einen Tag stehen zu lassen.
 
 

Unterschiede Mineralwasser / Leitungswasser

Wie unterscheiden sich Mineralwasser und Leitungswasser?

Mineralwasser ist ein natürliches Lebensmittel, das aus unterirdischen, vor Verunreinigung geschützten Wasservorkommen stammt und somit schon in der erforderlichen Qualität aus der Erde kommt. Es muss dirket am Quellort abgefüllt werden. Zudem wird es häufiger kontrolliert als Leitungswasser. Mikobiologische Kontrollen finden alle 50.000 Liter, bei Leitungswasser nur alle 15 bis 30 Millionen Liter statt. Weitere geologische und chemische Kontrollen durch die Brunnenbetriebe, Behörden und unabhängigen Labore garantieren dem Verbraucher eine gleichbleibende Qualität bei Mineralwasser. Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel, das in Deutschland amtlich zugelassen wird.

 

Leitungswasser (Trinkwasser), das in Deutschland zu etwa zwei Dritteln aus Grundwasser und einem Drittel aus Oberflächenwasser wie Flüsse oder Seen stammt, wird mit Hilfe verschiedener spezieller Verfahren und chemischer Zusatzstoffe aufbereitet. Bei der Aufbereitung von Rohwasser zu Trinkwasser sind rund 50 chemische Zusatzstoffe zugelassen, u. a. Chlor, Chlordioxid, Salzsäure und Schwefelsäure. Nach der Aufbereitung dürfen viele dieser chemischen Zusatzstoffe innerhalb bestimmter Grenzwerte weiterhin im Leitungswasser vorhanden sein. Die Versorger garantieren eine entsprechende Trinkwasserqualität nur bis zum Übergabepunkt und damit bis zur Wasseruhr. Bevor es aus dem Wasserhahn kommt, durchfließt es die Rohrleitungen im Privathaushalt. Qualitätsschwankungenund auch Verunreinigungen können daher nicht ausgeschlossen werden, insbesondere bei älteren Kupfer- oder Bleirohren. Auch ein Wassersprudler, der das Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt, ändert an der Qualität des Trinkwassers nichts.

 

Wie unterscheiden sich die ausländischen Wässer von den deutschen Mineralwässern?

Viele ausländische Wässer enthalten einen geringeren Gehalt an Mineralstoffen und werden häufig ohne Kohlensäure abgefüllt. 

 

Wie lange ist Mineralwasser in der angebrochenen Flasche haltbar?

Ist die Mineralwasserflasche angebrochen, empfiehlt es sich, sie innerhalb von ca. 2 Tagen zu verbrauchen.

Im Sommer, bei sehr heißen Temperaturen, sollte die angebrochene Flasche auch besser im Kühlschrank aufbewahrt werden.  

 

Ist es gesünder Mineralwasser mit viel oder wenig Kohlensäure zu trinken?

Die Wahl des Mineralwassers - ob mit oder ohne Kohlensäure - ist vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks. Die Bekömmlichkeit der Kohlensäure wird individuell recht unterschiedlich empfunden. Für Personen, die die Kohlensäure vielleicht nicht so gut vertragen, empfiehlt sich ein Mineralwasser mit weniger oder ohne Kohlensäure zu trinken, was sich in Bezeichnungen wie "Medium" oder "Stille Quelle" ausdrückt, z.B. "Steinsieker Medium" mit wenig Kohlensäure oder "Steinsieker Naturell" ohne Kohlensäure.

Generell ist in Deutschland ein Trend zu Medium-Varianten mit einem milden Kohlensäuregehalt von 2 bis 4 g/l festzustellen.

  

Ist man auf die Mineralstoffe aus dem Mineralwasser angewiesen?

Mineralstoffe spielen eine wichtige Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden. Für die Aufrechterhaltung zahlreicher Körperfunktionen sind sie unentbehrlich. Wir sind darauf angewiesen, mit der täglichen Nahrung und über Getränke genügend Mineralstoffe aufzunehmen. Zu einem Mineralstoffmangel kann es schneller kommen als man denkt, z.B. durch eine unausgewogene Ernährung oder ungewöhnliche Belastungen des Körpers. Eine besonders effektive Möglichkeit, Mineralstoffe zu sich zu nehmen, ist das Trinken von natürlichem Mineralwasser. In gelöster Form können Mineralstoffe besonders gut vom Körper aufgenommen und verwertet werden.

 

Mineralwasser ist damit eine natürliche Quelle für die Mineralstoffversorgung unseres Körpers. Zu einer gesunden Ernährung gehört neben dem richtigen Trinken auch eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten, frischem Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukten, Fisch und Fleisch.
 
 

Wie entsteht Mineralwasser?

Wie entsteht Mineralwasser?

Natürliches Mineralwasser ist Teil des unendlichen Wasserkreislaufs der Erde.

Es entsteht aus Niederschlagswasser, das in den Boden eindringt und viele Jahre bis Jahrhunderte tief durch unterschiedliche Gesteinsschichten hindurchsickert. Dabei wird es gefiltert und gereinigt.
Auf seinem Weg durch das Gestein nimmt das Wasser Mineralstoffe und Spurenelemente auf – je nach Gesteinsart in unterschiedlicher Zusammensetzung und Konzentration. Das natürliche Mineralwasser sammelt sich in tiefen wasserführenden Schichten und reichert sich mit Kohlensäure an.

 

Wo wird Mineralwasser abgefüllt?

Natürliches Mineralwasser muss direkt am Quellort abgefüllt werden und zwar unmittelbar in die für den Endverbraucher bestimmte Verpackung. Der Sicherheitsring aus Kunststoff zeigt an, dass die Flasche originalverschlossen ist.  

 

Was bedeutet amtliche Anerkennung bei Mineralwasser?

Natürliches Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das einer amtlichen Anerkennung bedarf. Das amtliche Anerkennungsverfahren umfasst mehr als 200 Einzeluntersuchungen. Sie überprüfen die geologischen, chemischen und hygienisch- mikro-biologischen Eigenschaften des Mineralwassers nach wissenschaftlichen Kriterien. Die Untersuchungen müssen erkennen lassen, dass das unterirdische Wasservorkommen vor Umweltverunreinigungen geschützt ist.

N

Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Wirtschaften und Steinsieker 

Nachhaltiges Wirtschaften versteht Steinsieker als immerwährenden Prozess kleiner und großer Schritte, die in ihrer Gesamtheit Wirkung entfalten. Das effiziente Wirtschaften mit den natürlichen Ressourcen wird auf unterschiedlichste Weise umgesetzt, z.B. durch eine umweltfreundliche Abfülltechnik, optimierte Tourenplanungen oder Zertifizierung der Lieferanten.

 

Steinsieker wird vor allem in Mehrwegflaschen abgefüllt. Das Mehrwegsystem für Mineralwasser ist das umwelt- und klimafreundlichste, weil eine Glas-Mehrwegflasche bis zu 50 und eine PET-Mehrwegflasche bis zu 25 Umläufe im Rennen bleibt.

 

Seit 1997 betreibt Steinsieker ein aktives Qualitäts- und Umweltmanagement.

  • Umweltmanagementsystem - DIN EN ISO 14001:2009
  • Qualitätsmanagementsystem - DIN EN ISO 9001:2008
  • EMAS Geprüftes Umweltmanagement Register Nr.: DE-141-00031
  • Verordnung (EG) 834/2007 (EG-Öko-Verordnung)
  • IFS Zertifikat Nr. IFS 586362/0187F

Natrium

Was ist das Besondere an Natrium?

Natrium ist ein Mineralstoff, der im Säure-Basen-Haushalt und als Bestandteil von Verdauungssäften eine wichtige Rolle spielt.Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen eine angemessene tägliche Natrium-Aufnahme von 1.500 mg pro Tag.

Natrium ist vor allem als Bestandteil von Kochsalz (Natriumchlorid) bekannt. Je weniger Chlorid im Mineralwasser enthalten ist, desto weniger kann Natriumchlorid entstehen. Der Natriumgehalt in einem Mineralwasser ist also nicht identisch mit seinem Kochsalzgehalt. Als "natriumarm" gelten Mineralwässer mit einem Natrium-Gehalt von weniger als 20 mg Natrium pro Liter. Steinsieker enthält mit 21 mg/Liter wenig Natrium. 

O

Optik

Gibt es optische Gründe für den Entzug von Eisen aus dem Mineralwasser?

 

Ja, der Entzug von Eisen geschieht allein aus optischen Gründen. Oft enthalten Mineralwässer von Natur aus gelöstes Eisen, das bei Kontakt mit Luft - also beim Öffnen der Flasche - oxidiert und dabei als rotbräunliche Flocken ausfällt. Das ist zwar für die Gesundheit völlig unbedenklich, sieht aber wenig appetitlich aus. Deshalb darf den Mineralwässern entsprechend der Mineral- und Tafelwasserverordnung das Eisen vor der Abfüllung entzogen werden. Der Begriff "enteisent" auf dem Etikett verweist auf dieses Verfahren
und bedeutet, dass dem Mineralwasser Eisen entzogen wurde. 
 
Wichtig: dieser Hinweis bedeutet also nicht, dass ein solches Mineralwasser dem Körper Eisen entzieht.
 
 

P

PET

Was ist PET?

PET ist die Abkürzung für Polyethylenterephthalat. Dieser Kunststoff besteht aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. PET lässt sich optimal für Lebensmittelverpackungen einsetzen und bietet folgende Vorteile. PET ist 

•bruchsicher
•angenehm leicht zum Tragen und Transportieren
•hygienisch
•umweltfreundlich, da vollständig recycelbar

 

Wie ist die Qualität von PET-Flaschen von Steinsieker zu beurteilen?

Steinsieker verwendet nur hochwertige PET-Einweg- und Mehrwegflaschen. Für deren Herstellung wird z. B. auf die Verwendung von Weichmacher, wie Bisphenol A, verzichtet. Die eingesetzten Rohstoffe entsprechen alle den vorgegebenen EU-Richtlinien und stellen kein gesundheitliches Risiko dar.

PET-Mehrwegflaschen werden bis zu 25-mal befüllt. Für PET-Einweggebinde gibt es in Deutschland ein Rücknahmesystem, so dass auch diese recycelt werden.

 

Der Steinsieker Brunnenbetrieb verwendet für die Kontrolle und Reinigung von Mehrwegflaschen Anlagen neuester Technologie. Die Maschinen sind mit einem Hochgeschwindigkeits-Erkennungssystem ausgerüstet, das Fremdstoffe in wiederbefüllbare Flaschen sicher identifiziert. Über elektronische Detektoren (Sniffer) der neuesten Technologie wird jede Mehrwegflasche kontrolliert. Die Sniffer besitzen ein Massen- sowie ein Farbspektrometer zum Erfassen feinster Restmengen. So wird systematisch kontrolliert, ob sich ausschließlich Flaschen im System befinden, die vorher nur mit Mineralwasser gefüllt waren. Alle Flaschen, in denen sich Spuren von fremden Stoffen, z. B. Apfelsaft, befinden oder die mechanische Beschädigungen aufweisen, werden aussortiert und dem Recycling zugeführt. Dies gewährleistet dem Endverbraucher, dass nur einwandfreie PET-Mehrwegflaschen wieder in den Verkauf gelangen.


Wie unterschieden sich Mineralwässer aus der PET-Flasche und aus der Glasflasche?

Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Mineralwasser aus der PET-Flasche und der Glasflasche. Die Wässer sind identisch. Für Mineralwasser ist die Abfüllung direkt am Quellort gesetzlich vorgeschrieben. Dies gilt unabhängig von der Flasche. Alle anderen Qualitätskriterien, z. B. "aus unterirdischen Wasservorkommen", "von ursprünglicher Reinheit", "ernährungsphysiologisch wirksam", "natürlicher Gehalt an Mineralien" und "amtlich anerkannt", gelten für Glas- und PET-Flaschen gleichermaßen.

 
Was ist beim Gebrauch der PET-Flasche zu beachten?

PET-Flaschen reagieren empfindlich auf extreme Temperaturschwankungen, z. B. intensive Sonneneinstrahlung oder eisige Kälte und Frost. Darüber hinaus sollen PET-Flaschen möglichst nicht gemeinsam mit geruchsintensiven Stoffen (z.B. Zwiebeln) gelagert werden.  

 

Wie verhält sich die PET-Flasche bei Frost?

Bei Minus-Temperaturen (Frost, nicht bei Kühlschranktemperaturen!) kann es vorkommen, dass das wertvolle Calcium in der Steinsieker PET-Mehrwegflasche kristallisiert und weiße "Calcium-Flocken" sichtbar werden. Daher bitte PET-Flaschen vor Frost schützen, nicht im Gefrierfach abkühlen oder bei Minustemperaturen draußen lagern.  

 

Hält die PET-Flasche die Kohlensäure genauso lange wie die Glasflasche?

In Glasflaschen hält die Kohlensäure unbegrenzt, da der Werkstoff Glas absolut dicht ist. Der Werkstoff PET hat zwar den Vorteil, viel leichter zu sein als Glas, dafür ist er für Kohlensäure nicht vollkommen undurchlässig. Die Mindesthaltbarkeit von Mineralwasser in PET-Flaschen ist meist auf ein Jahr beschränkt.
 
 

Q

Qualitätskontrolle

Wie bzw. wie oft wird Mineralwasser kontrolliert?

Mineralwasser unterliegt regelmäßigen Kontrolluntersuchungen. Mehr als 200 kontinuierlich durchgeführte Einzeluntersuchungen im Rahmen der Mineral- und Tafelwasserverordnung bürgen für die Qualität von natürlichem Mineralwasser. Die Analysen werden in betriebseigenen Labors, durch externe unabhängige Institute sowie die behördliche Lebensmittelüberwachung durchgeführt.

Der Brohler Mineral- und Heilbrunnen betreibt für sein Steinsieker Mineralwasser ein aktives Qualitätsmanagement und ist nach DIN EN ISO 9001 und 14001, sowie nach dem IFS-Standard zertifiziert.

 

 

Wie unterscheidet sich die Qualität von Mineralwasser und Leitungswasser?

Leitungswasser und Mineralwasser unterliegen verschiedenen Rechtsvorschriften und Qualitätsanforderungen. Die Qualität des Trinkwassers wird durch die Trinkwasserverordnung geregelt, für Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO). 

 

 

Leitungswasser (Trinkwasser), das in Deutschland zu etwa zwei Dritteln aus Grundwasser und einen Drittel aus Oberflächenwasser wie Flüsse oder Seen stammt, wird mit Hilfe verschiedener spezieller Verfahren und chemischer Hilfsstoffe (z. B. Chlor) aufbereitet. Die Versorger garantieren eine entsprechende Trinkwasserqualität nur bis zum Übergabepunkt und damit bis zur Wasseruhr. Bevor es aus dem Wasserhahn kommt, durchfließt es die Rohrleitungen im Privathaushalt. Qualitätsschwankungen und auch Verunreinigungen können daher nicht ausgeschlossen werden, insbesondere bei älteren Kupfer- oder Bleirohren. Auch ein Wassersprudler, der das Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt, ändert an der Qualität des Trinkwassers nichts.

 

 

Mineralwasser ist ein natürliches Lebensmittel, das aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen stammt und somit schon in der erforderlichen Qualität aus der Erde kommt. Es muss direkt am Quellort abgefüllt werden. Zudem wird es häufiger kontrolliert als Leitungswasser. Mikrobiologische Kontrollen finden alle 50.000 Liter, bei Leitungswasser nur alle 15 bis 30 Millionen Liter statt. Weitere geologische und chemische Kontrolle durch die Brunnenbetriebe, Behörden und unabhängige Labore garantieren dem Verbraucher eine gleichbleibende Qualität bei Mineralwasser. 

 

 

Quellort

Welche Bedeutung hat der Quellort für Mineralwasser?

Jedes natürliche Mineralwasser muss an seinem Quellort, also an dem Ort, an dem die Quelle entspringt, abgefüllt werden. Quellname und Quellort müssen auf dem Etikett ausgewiesen sein. Ein Transport in Tanks oder Containern ist gesetzlich untersagt. Es darf nur eine Marke aus einer Quelle abgefüllt werden. Mineralwasser aus der gleichen Quelle darf jedoch in einer CO2-reduzierten (Medium), CO2-freien (Naturell) und in einer kohlensäurehaltigen Variante (Classic) auf den Markt kommen.

Quellwasser

Was ist Quellwasser?

Quellwasser stammt wie Mineralwasser aus unterirdischen Wasservorkommen. Im Unterschied zu Mineralwasser bedarf es aber keiner amtlichen Anerkennung und muss keine ursprüngliche Reinheit nachweisen.

 

Das Etikett muss die Bezeichnung "Quellwasser" tragen.


Die Unterschiede auf einen Blick

 

Mineralwasser

Quellwasser

Aus unterirdischen Wasservorkommen

X

X

Natürlicher Gehalt an Mineralien

X

X

Am Quellort abgefüllt

X

X

Kontrollierte Qualität

X

X

Von ursprünglicher Reinheit

X

Ernährungsphysiologisch wirksam

X

Amtlich anerkannt

X

 

 

 

R

Regeln

Gibt es Regeln für das richtige Trinken?

 

Hier sind einige Tipps, um auch ohne Durstgefühl ausreichend zu trinken:  

 

•Warten Sie nicht, bis der Durst kommt, dann ist es schon zu spät. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, regelmäßig zu trinken !
•Messen Sie den Inhalt Ihres Glases einmal mit einem Messbecher nach. Dann wissen Sie Bescheid, wie viele Gläser Sie über den Tag verteilt überhaupt trinken müssen. Ein einmaliger Aufwand, der sich wirklich lohnt !
•Kontrollieren Sie einige Tage Ihre Trinkmenge- Zählen Sie am Abend zusammen, wie viel Sie am Tag getrunken haben !
•Üben Sie das Trinken: schenken Sie sofort nach, wenn Sie Ihr Glas leer getrunken haben.
•Gewöhnen Sie sich daran, zu jedem Essen ein Glas Mineralwasser zu trinken !

 

Wer abnehmen will, muss viel trinken.
Wer sich zu einer Reduktionsdiät entschließt, macht oft den Fehler zu wenig zu trinken.

Als Regel gilt: je weniger man isst, desto mehr muss man trinken.

Sportliche Leistung erfordert ausreichendes Trinken. Ein Flüssigkeitsverlust von einem Liter führt nachweislich bereits zu einem Leistungsabfall von 10 Prozent.

 

Senioren trinken häufig zu wenig, weil das Durstempfinden im Alter nachlässt. Wer aber zu wenig trinkt, beschleunigt Alterserscheinungen wie z.B. "welke Haut" und Antriebsschwäche. Durch Flüssigkeitsmangel werden alle Vorgänge im Körper gebremst - inclusive das Denken.

 

Hitze, schwere körperliche Arbeit und starkes Schwitzen sowie alle Erkrankungen, die mit einem starken Flüssigkeitsverlust verbunden sind, steigern den Flüssigkeitsbedarf um ein Vielfaches.

 

Als Faustregel gilt:
1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag sollten es sein!
Bei Hitze, Sport, schwerer körperlicher Arbeit etc. empfiehlt es sich, diese Trinkmenge noch zu erhöhen.
Wichtig: nicht erst trinken, wenn man durstig ist !
 
 

Regelungen

Welche gesetzlichen Regelungen gibt es für Mineralwasser?

 

Natürliche Mineralwässer unterliegen der deutschen und der europäischen Gesetzgebung. Die EU-Richtlinie präzisiert u.a. die Bestimmungen zu den Behandlungsverfahren sowie zur Etikettierung. So muss seit dem 28.10.1998 die Analyse auf dem Etikett stehen und die charakteristischen Bestandteile des jeweiligen Mineralwassers ausweisen. Die deutsche Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTV) muss sich an der EU-Richtlinie orientieren. Sie enthält u.a. Regelungen über Quellnamen und Quellnutzung, Nutzungsgenehmigungen, Abfüllungsmodalitäten und chemische sowie mikrobiologische Analysen.  
 
Natürliches Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das eine amtliche Anerkennung erhält. Das amtliche Anerkennungsverfahren umfasst mehr als 200 Einzeluntersuchungen. Sie überprüfen die geologischen, chemischen und hygienisch-mikrobiologischen Eigenschaften des Mineralwassers wissenschaftlich und zuverlässig.
 
 

Restaurant

Woran erkennt man, was im Restaurant ins Glas kommt?

 

Natürliches Mineralwasser muss immer in der Originalflasche serviert werden. Für Tafelwasser gibt es keine besonderen Vorschriften, meist stammt es aus dem Thekenzapfgerät.

S

Silizium

Welche Bedeutung hat Silizium?

Silizium kommt als Bestandteil von Kieselsäure im Mineralwasser vor. Das Spurenelement ist in unserem Körper in fast allen Zellen enthalten. Es spielt eine wichtige Rolle für den Aufbau von stabilem Bindegewebe, indem es die Bildung wichtiger Bausteine des Bindegewebes, Kollagen und Elastin, unterstützt. Steinsieker liefert 34 mg Kieselsäure je Liter.

Sodastreamer

Wie ist der Einsatz von "Sodastream-Geräten" zu beurteilen?

Nicht alles, was sprudelt, ist auch Mineralwasser. Natürliches Mineralwasser können Sie nicht selbst herstellen. Mit einem Sodastreamgerät wird Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt, doch das Endprodukt bleibt sprudelndes Leitungswasser.

 

Mineralwasser ist ein Naturprodukt, das in einem langen Prozess entsteht und sich vor allem durch seine ursprüngliche Reinheit auszeichnet. Durch seinen Reichtum an wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen entfaltet Mineralwasser günstige Wirkungen auf den menschlichen Organismus.


 
 

Steinsieker

Woher kommt Steinsieker Mineralwasser?

Steinsieker Mineralwasser kommt aus dem traditionsreichen Bauernbad Steinsiek, heute einem Ortsteil des westfälischen Städtchens Löhne. Schon in alter Zeit sickerte hier kostbares Wasser aus dem Gestein, was der Quelle ihren Namen gab. Steinsieker Mineralwasser kommt aus einer artesischen Quelle.  


Wie unterscheidet sich Steinsieker Mineralwasser von anderen Mineralwässern?

Steinsieker Mineralwasser ist ein stark mineralisiertes Wasser. Es ist mit über 620 mg Calcium pro Liter eines der calciumreichsten Mineralwässer Europas. Durch diese beachtliche Mineralisation ist Steinsieker eine besonders wertvolle, natürliche Calciumquelle, Es ist somit ideal zur Sicherstellung der Calciumversorgung bei Kindern und Jugendlichen. Denn je mehr Knochenmasse in der Kindheit aufgebaut wird, desto besser ist dies auch für die Knochengesundheit im Alter. Auch bei Osteoporose oder Rheuma ist Steinsieker ein idealer Calciumlieferant. Personen mit Laktoseintoleranz sowie Milchallergien ebenso wie Vegetarier und Veganer schätzen Steinsieker als perfekte Alternative zu Calciumquellen tierischen Ursprungs. Zwei Flaschen Steinsieker Mineralwasser decken bereits den täglichen Calcium-Bedarf eines Erwachsenen.

 

Die Analysewerte:

 

Calcium 

0,63 g / l

Magnesium

0,04 g / l

Kalium

0,002 g / l

Natrium

0,02 g / l

Chlorid

0,13 g / l 

Sulfat

1,36 g / l

Hydrogencarbonat      

0,24 g / l

Kieselsäure                  

0,034 g / l

 

Quelle: Institut Romeis

In welchen Größen und Verpackungen gibt es Steinsieker Mineralwasser?


Steinsieker Mineralwasser gibt es in folgenden Angebotsformen (Gebinde-Einheiten):

  • Steinsieker Natürliches Mineralwasser - Classic:
    • 0,7 l-Glas-Mehrwegflasche
    • 1 l-PET-Mehrwegflasche
  • Steinsieker Stille Quelle - Medium:
    • 0,75 l-Glas-Mehrwegflasche
    • 1 l-PET-Mehrwegflasche
  • Steinsieker Naturell:
    • 1 l-PET-Mehrwegflasche
    • 0,7 l-Glas-Mehrwegflasche

Steinsieker Mineralwasser wird schwerpunktmäßig in umweltfreundlichen Mehrwegflaschen angeboten.

 

Wo kann man Steinsieker Mineralwasser kaufen?

Steinsieker Mineralwasser gibt es im Getränkehandel und im Lebensmittelhandel. Sollten Sie Steinsieker Mineralwasser nicht in Ihrer Nähe finden, nutzen Sie einfach unsere Händlersuche hier auf der Webseite, rufen Sie uns an, faxen Sie uns oder senden Sie uns ein E-Mail über unsere Kontaktseite. Wir werden Ihnen umgehend einen Händler in Ihrer Nähe nennen. Gerne können Sie auch direkt in unsere Händlersuche nachschauen:

www.steinsieker.de/haendlersuche/

 
 

T

Temperatur

Welche Trinktemperatur wird empfohlen?

Es gibt keine allgemein gültige Empfehlung bei Mineralwasser, welche die optimale Trinktemperatur ist. Das ist vielmehr eine Frage des persönlichen Geschmacks.

 

Ist es ungesund, Mineralwasser eisgekühlt zu trinken?

Nein, wem es bekommt und schmeckt, kann sein Mineralwasser auch eisgekühlt trinken.

 

 

Trinkmenge

Wie viel soll man am Tag trinken?

Der Körper verliert Tag für Tag rund 2,5 Liter Flüssigkeit durch Harn, Schweiß und Atemluft. Diese Wasserverluste muss man regelmäßig und vollständig ersetzt werden, um fit und gesund zu bleiben. Ausreichend und regelmäßig zu trinken, ist also wichtig. Damit der Körper optimal funktionieren kann, braucht er täglich 2-3 Liter Flüssigkeit. Davon nehmen wir rund 1 Liter mit der Nahrung auf.
Mit einer Trinkmenge von 1,5 bis 2 Liter ist gesichert, dass alle Körperfunktionen einwandfrei ablaufen, der Stoffwechsel auf Hochtouren arbeitet und Niere, Leber sowie Magen ihre Aufgaben erfüllen können.
 
Empfehlenswert sind Mineralwasser, daneben auch Saftschorlen sowie Kräuter- und Früchtetees. Kaffee und Tee können in Maßen die Flüchtigkeitsaufnahme ergänzen.

 

Wichtig ist, nicht erst zu trinken, wenn man ein Durstgefühl hat, sondern über den Tag verteilt regelmäßig zu trinken.
 
Was passiert, wenn ich zu wenig trinke?

Wer zu wenig trinkt, wird müde und die körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit lässt nach. Grund dafür ist eine unzureichende Versorgung von Muskel- und Gehirnzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen. Denn bei einem Flüssigkeitsmangel "dickt" das Blut regelrecht ein, da ihm Wasser entzogen wird. Zudem können harnpflichtige Substanzen nicht mehr ausreichend ausgeschieden werden. Ältere Menschen leiden besonders schnell an Verwirrheit, wenn sie zu wenig trinken. Schon nach wenigen Tagen führt ein Flüssigkeitsmangel durch Kreislauf- und Nierenversagen zu einem lebensbedrohlichen Zustand.

 

Kann man auch zu viel trinken?

Flüssigkeit, die der  Körper nicht benötigt, scheidet er über die Niere aus. Diese passt die Urinproduktion an die Trinkmenge an und gleicht so Unterschiede im Wasserhaushalt des Körpers aus. Bei einigen Erkrankungen ist jedoch Vorsicht geboten. Nierenkranke oder an Leberzirrhose erkrankte Personen dürfen bestimmte Mengen an Flüssigkeit zuführen. Hier ist die Rücksprache mit dem Arzt zu empfehlen.

 

 

Trinktipps

 Gibt es Regeln für das richtige Trinken?

 
Durst ist bereits ein Signal für einen Flüssigkeitsmangel. Soweit sollte es erst gar nicht kommen. Hier sind einige Tipps, um auch ohne Durstgefühl ausreichend zu trinken:
 
Trinktipps:

  • Machen Sie es sich zur Gewohnheit, regelmäßig zu trinken!
  • Stellen Sie sich Ihr Getränk immer in Sichtweite.
  • Messen Sie den Inhalt Ihres Glases einmal mit einem Messbecher nach. Dann wissen Sie Bescheid, wie viele Gläser Sie über den Tag verteilt überhaupt trinken müssen. Ein einmaliger Aufwand, der sich wirklich lohnt!
  • Kontrollieren Sie einige Tage Ihre Trinkmenge. Zählen Sie am Abend zusammen, wie viel Sie am Tag getrunken haben!
  • Üben Sie das Trinken: Schenken Sie sofort nach, wenn Sie Ihr Glas leer getrunken haben.
  • Gewöhnen Sie sich daran, zu jedem Essen ein Glas Mineralwasser zu trinken!

Des Weiteren gilt:

 

  • Wer sich zu einer Reduktionsdiät entschließt, macht oft den Fehler, zu wenig zu trinken. Als Regel gilt: Je weniger man isst, desto mehr muss man trinken.
  • Sportliche Leistung erfordert ausreichendes Trinken. Ein Flüssigkeitsverlust von 1 Liter führt nachweislich bereits zu einem Leistungsabfall von 10 %. Ebenso ist ein Ausgleich der mit dem Schweiß verloren gegangenen Mineralstoffe wie Magnesium oder Natrium wichtig.
  • Senioren trinken häufig zu wenig, weil das Durstempfinden im Alter nachlässt. Wer aber zu weinig trinkt, beschleunigt Alterserscheinungen wie ''welke Haut'' und Antriebsschwäche. Durch Flüssigkeitsmangel werden alle Vorgänge im Körper gebremst-inklusive des Denkens.
  • Hitze, schwere körperliche Arbeit und starkes Schwitzen sowie alle Erkrankungen, die mit einem starken Flüssigkeitsverlust verbunden sind, steigern den Flüssigkeitsbedarf um ein Vielfaches.

 

Als Faustregel gilt:

1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag sollten es sein!
Bei Hitze, Sport, schwerer körperlicher Arbeit etc. empfiehlt es sich, diese Trinkmenge noch zu erhöhen. Wichtig: Nicht erst trinken, wenn man durstig ist!

U

Umwelt

Ist das Rücknahmesystem bei Mineralwasserflaschen umweltfreundlich?

 

Die Genossenschaft deutscher Brunnenbetriebe (GDB) ist die zentrale Einkaufsorganisation der Brunnenbranche und versorgt die Brunnenbetriebe mit Mehrwegflaschen aus Glas und PET, mit Kästen und Verschlüssen. Der Flaschenpool der GDB ist der größte Mehrwegpool für Mineralwasser in Europa. Das bundeseinheitliche Mehrwegsystem bietet viele Vorteile: Für den gleichen Pfandsatz kann z.B. Leergut überall in Deutschland eingelöst werden.  

Zum reibungslosen Funktionieren tragen rund 2 Milliarden Mehrwegflaschen und über 200 Millionen Mineralwasser-Kästen bei, die im Umlauf sind. Mehrweg-Glasflaschen werden 40-50-mal wieder befüllt, Mehrweg-PET-Flaschen 15- bis 25-mal.

Die Umläufe pro Kasten betragen ca. 100 Einsätze. Mit einem Mehrweganteil von über 86 % ist die Mineralwasserbranche der Musterschüler im Mehrwegsystem.

 

 

Umweltschutz

Was tut Steinsieker für den Umweltschutz?

 

Umweltschutz ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Schließlich kommt kein anderes Lebensmittel so unberührt aus der Natur und darf nicht mehr verändert werden wie natürliches Mineral- und Heilwasser. Grund genug für Steinsieker - aber auch Ausdruck der Qualitätsstrategie - ein integriertes Umweltmanagement-System (QM/UM-System) nach der EG-UMWELT-AUDIT-VERORDNUNG einzuführen. Voraussetzung zur Durchsetzung dieses Systems ist die Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001, die Steinsieker am 06.07.1998 erhielt.

 

Ziel des Umwelt-Management-Systems ist ein nachhaltiges Wirtschaften und der Erhalt einer intakten Umwelt. Dazu werden alle Vorgänge, Abläufe und Entscheidungen innerhalb des Unternehmens aus Sicht des Umweltschutzes dokumentiert. Die umweltfreundliche Entsorgung des Abwassers der Flaschenreinigung und optimaler Lärmschutz nach innen und außen gehören zu solchen Maßnahmen.

Ursprung

Wo hat Mineralwasser seinen Ursprung?

 

Natürliches Mineralwasser entsteht aus Niederschlagswasser, das in den Boden eindringt und bis zu mehreren hundert Metern tief durch unterschiedliche Gesteinsschichten hindurchsickert. Dabei wird es gefiltert und gereinigt. Auf seinem langen Weg durch das Gestein nimmt das Wasser Mineralstoffe und Spurenelemente auf. So erhält jedes Mineralwasser eine andere Mineralisation und einen anderen Geschmack. Seinen Ursprung hat Mineralwasser direkt am Quellort, also den unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten
Wasservorkommen. Hier wird es direkt in die Flaschen abgefüllt, in denen es zum Verbraucher gelangt.

Ursprüngliche Reinheit

Was heißt "ursprünglich rein" bei Mineralwasser?

 

Jedes natürliche Mineralwasser muss frei von Schadstoffen sein, die aus einer Umweltbeeinflussung stammen.

Überleben

Wie lange kann man überleben, ohne etwas zu trinken?

 

Hunger kann der Mensch ca. 30-40 Tage überleben, aber nur wenige Tage ohne Wasser.
Ein Flüssigkeitsverlust von 15 % des Körpergewichts oder mehr als 10 Litern bedeutet den Tod.

V

Vegan

Was ist das Besondere bei einer veganen Ernährung?

 

Veganer ernähren sich ausschließlich von pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich vegan ernähren möchte, sollte sich über den Nährwert einzelner Lebensmittel genau informieren und seinen Speiseplan bewusst zusammenstellen. Durch den Verzicht auf Milch und Milchprodukte besteht die Gefahr einer unzureichenden Calciumaufnahme. Calcium ist in geringen Mengen zwar auch in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, doch ist der Mineralstoff aus Gemüse oder Getreide für den Körper schlechter verfügbar.

Calciumreiche Mineralwässer sind die ideale Ergänzung einer veganen Ernährung. Steinsieker Mineralwasser liefert je Liter bereits 620 mg Calcium. Das ist mehr als die Hälfte der täglichen Zufuhrempfehlung für Erwachsene.

 

 

W

Wasserhaushalt

Welche Funktion hat das Wasser im Körper?

 

Der menschliche Körper besteht je nach Alter und Geschlecht zu 50 bis 70 % seines Gesamtgewichts aus Wasser. Das Wasser ist Bestandteil aller Körperzellen und übernimmt verschiedene Funktionen im Organismus. Es sorgt dafür, dass Stoffwechselprodukte abtransportiert und ausgeschieden werden. Von großer Bedeutung ist auch seine Funktion für die Regulation des Wärmehaushaltes.
 

X

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Z

Zulassung

Was bedeutet „amtliche Zulassung“ bei Mineralwasser?

 

Natürliches Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das eine amtliche Anerkennung erhält. Das amtliche Anerkennungsverfahren umfasst mehr als 200 Einzeluntersuchungen. Sie überprüfen die geologischen, chemischen und hygienisch-mikrobiologischen Eigenschaften des Mineralwassers wissenschaftlich und zuverlässig. Die Untersuchungen müssen erkennen lassen, dass das unterirdische Wasservorkommen vor Umweltverunreinigungen geschützt ist.  

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