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H wie Hausmittel: Mit Heilkräutern, Heilwässern und Honig Beschwerden natürlich lindern

15. März 2017

Bei vielen Alltags-Wehwehchen muss man keine großen Geschütze aus dem Medizinschrank auffahren. Hausmittel helfen oft genauso gut. Wer die „Drei H“ wie Heilwässer, Heilkräuter und Honig daheim hat, kann die häufigsten Beschwerden einfach und natürlich lindern.

 

Heilwässer sind natürliche Wässer, deren Heilwirkungen wissenschaftlich nachgewiesen sind. Man bekommt sie in gut sortierten Lebensmittel- und Getränkemärkten. Hinweise zu Wirkstoffen und Anwendungen gibt das Etikett oder www.heilwasser-ratgeber.de .

 

Sodbrennen, saurer Magen und Übersäuerung

Bei Säureproblemen können Heilwässer mit viel Hydrogencarbonat (ab ca. 1.300 mg/l) helfen. Denn Hydrogencarbonat neutralisiert die Säuren.

 

Verdauungsprobleme und Verstopfung

Um den Darm in Schwung zu bringen, empfehlen sich Heilwässer mit viel Sulfat (ab ca. 1.200 mg/l). Sulfat regt die Darmtätigkeit und die Bildung von Verdauungssäften an.

 

Blasenentzündung

Viel trinken und damit den Entzündungsbakterien das Leben schwer machen, so heißt die Devise bei Harnwegsinfekten. Sulfatreiche Heilwässer säuern den harn an und vergraulen E. coli-Bakterien. Heilwässer mit viel Hydrogencarbonat wirken basisch und bekämpfen säureliebende Bakterien.

 

Heilkräuter werden seit Jahrhunderten angewandt; sogar viele Arzneimittel nutzen die Kraft der Kräuter. Unbelastete und wirksame Heilkräuter bekommt man in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern.

 

Entzündungen und Krämpfe

Bei Entzündungen von Haut oder Schleimhäuten sowie bei Krämpfen und Irritationen im Magen-Darm-Takt beruhigt die gute alte Kamille. Ideal als Tee oder Tinktur zum Trinken, zum Inhalieren oder zur äußerlichen Anwendung. 

 

Halsschmerzen und Husten

Bei Halsschmerzen hat sich Salbei wegen seiner antibakteriellen und schmerzlindernden Eigenschaften als Tee oder Lutschbonbon bewährt. Als guter Hustenlöser gilt Thymian-Tee. Seine ätherischen Öle wirken schleimlösend.

 

Wunden unterwegs

Wer sich unterwegs die Füße wund gelaufen oder kleine Schürfwunden zugezogen hat, sollte nach Spitzwegerich am Wegesrand schauen. Auf die Wunde gelegt, schützt er die Haut und fördert die Wundheilung.

 

Honig, eines der ältesten Lebensmittel, ist zugleich als Heilmittel bekannt. Denn Zucker und Inhibine im Honig hemmen das Wachstum von Bakterien, Enzyme fördern die Wundheilung. Für Wundauflagen empfiehlt sich spezieller Medizin- Honig.

 

Wunden und Verbände

Schon früher wurden Wunden mit Honig behandelt. Heute ist die Bakterien abtötende, desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung von Honig bei Wundverbänden wissenschaftlich belegt.

 

Halsschmerzen und Husten

Die desinfizierende, antibakterielle und Entzündungen hemmende Wirkung des Honigs hilft ebenfalls bei einem kratzigen Hals. Optimal in Kombination mit den oben genannten Kräutertees.

 

Einschlafhilfe

Heiße Milch mit Honig wirkt ungemein beruhigend und hat schon viele Generationen in einen wohligen Schlummer gleiten lassen. Allerdings sollte man vor dem Einschlafen noch kurz Zähne putzen.

 

Hinweis: Die hier genannten Hausmittel können als Hilfe bei alltäglichen Beschwerden dienen. Bei stärkeren Beschwerden oder wenn die Symptome länger andauern, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen.